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Explore el mundo de d-interp

BrandEx - unterstützt von VKD (und d-interp)

Sabine Kreuzpaintner unterstützt den Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) bei der BrandEx


Veranstaltungen wie Kongresse und Konferenzen werden immer internationaler, deren Organisation dank Teilnehmern und Rednern aus unterschiedlichen Ländern immer komplexer. Ein Grund, warum viele Veranstalter gerne auf professionelle Eventagenturen zurückgreifen, die sich um die reibungslose Organisation im Vorfeld und den Ablauf vor Ort kümmern.

Mitte Januar traf sich in Dortmund die Event-Branche zum International Festival of Brand Experience, kurz BrandEx, sowie zum anschließenden BrandEx Award, der kreative Ideen der „Begegnungskommunikation“ auszeichnet. Während des Kongresses wurde in unterschiedlichen Foren über die aktuellen Themen und Trends der Eventorganisation gesprochen – dieses Jahr zum ersten mal in vier Sprachen! Denn einer der Sponsoren der Veranstaltung war der Verband der Konferenzdolmetscher im BDÜ e.V., dem auch alle drei d-interp-Mitglieder angehören. Um der immer größeren Internationalisierung der Branche Rechnung zu tragen, wurden das Hauptprogramm und die größten Foren ins Deutsche, Englische, Spanische und Französische übersetzt – natürlich von den Mitgliedern des Berufsverbands. In einer der englischsprachigen Kabinen im Einsatz war unser Mitglied Sabine Kreuzpaintner.

Und da auf einer Messe der Eventindustrie natürlich neue Veranstaltungsformate ausprobiert werden müssen, fanden die Foren als sogenannter „Silent Talk“ statt. D.h. die Redebeiträge auf den unterschiedlichen Bühnen, die sich alle in der gleichen Messehalle befanden, konnten nur über Kopfhörer verfolgt werden. Durch die fehlende Raumbeschallung war es angenehm ruhig in der Halle - und so blieb auch genügend Gelegenheit für Gespräche mit Kunden und Kollegen. Vielleicht auch eine Idee für Ihre nächste Veranstaltung? Sprechen Sie uns gerne an!

Bildquelle: VKD

Rettet die Weltmeere

Sara Campos Arnoldi dolmetscht bei Greenpeace Javier Bardem


d-interp-Mitglied Sara Campos Arnoldi hatte im Februar die Ehre, für den spanischen Schauspieler und Oskar-Preisträger Javier Bardem zu dolmetschen. Sie begleitete ihn und zwei Meeresbiologinnen von Greenpeace zu einem parlamentarischen Frühstück mit der Grünen-Abgeordneten Steffi Lemke und weiteren Mitgliedern des Bundestags.

Anschließend ging es noch zur Pressekonferenz von Greenpeace im Berliner Ensemble.

Greenpeace fordert die Schaffung eines 1,8 Millionen Quadratkilometer großen Meeresschutzgebietes im Südpolarmeer. Bardem will einen Dokumentarfilm über die Region und die Interessen, welche diese bedrohen, produzieren.

Bildquelle: www.panorama-news.de

Auf der Suche nach dem besten Englisch – d-interp beim Seminar „English Pronunciation Enhancement for Conference Interpreters“

„Warum geht ihr denn zu einem Aussprache-Seminar?“ war nicht nur die erstaunte Frage von Freunden und Verwandten, sondern auch von Kolleginnen und Kollegen, als wir von unseren Plänen für das erste Adventswochenende berichteten.


Unsere Antwort war vor dem Seminar meistens: Na ja, man kann sich ja immer noch verbessern, wir machen sicher immer die gleichen Fehler, Macken schleifen sich ein usw. Aber eine der besten Antworten darauf lieferte der Seminarleiter, Geoff Lindsey, selbst: Aufgrund der vielen komplexen, gleichzeitig ablaufenden Prozesse beim Dolmetschen sprechen wir in der Kabine meist nur unser „zweitbestes Englisch“. Dabei sollte es doch eigentlich unser Anspruch und unser Ehrgeiz sein, stets und ständig unser „bestes Englisch“ zu präsentieren.

„I am obsessed with pronunciation.“ Wer hätte gedacht, dass sich schon in diesem Satz so viele Aussprache-Stolperfallen befinden, angefangen vom Laut „schwa“ [ə], einer Art Hustenlaut oder unfeiner: Grunzlaut, der an vielen Stellen zu finden ist, wo man als Deutsche/r erst einmal ein „o“, „a“ oder „e“ vermutet und gerne auch spricht, z. B. in „to“ [tə], „ago“ [əˈɡəu] oder sogar zwei Mal – einmal lang, einmal kurz – in „interpreter“ [ɪnˈtəːprɪtə]. Allein diesen Laut richtig zu artikulieren, macht die Aussprache schon ein ganzes Stück authentischer – wovon wir uns im Seminar live überzeugen konnten. Minimaler Einsatz, maximaler Gewinn sozusagen.

Aber es gab noch eine ganze Reihe weiterer Aha-Momente. Eine auf Video gezeigte Rede des Ex-EU-Finanzkommissars Jonathan Hill klang zum Beispiel beim Anhören nach glockenklarem, wunderbar verständlichem Englisch. So wie wir uns unsere Redner gerne wünschen und selten bekommen. Beim verlangsamten Abspielen wurde allerdings hörbar, wie viele Vokale und Konsonanten Mr. Hill eigentlich „unterschlägt“, wie viele Wörter verkürzt und zusammengezogen werden, ohne dass irgendeine Verständlichkeitseinbuße einträte.

Interessant wurde es, als wir dann selbst versuchten, es Jonathan Hill gleichzutun. Unvorstellbar, wie schwierig es war, wirklich jede einzelne „j“-, „w“- und „r“-Verbindung authentisch hinzubekommen, ganz abgesehen von den „schwas“. Hier kam auch gleich das von Geoff empfohlene SMART-Übungssystem zu Einsatz (slow, more, anticipate, repeat, turn), das heißt, die Sätze langsam auszusprechen (Konsonanten dehnen, eine sehr interessante Erfahrung!), dabei gefühlt zu übertreiben, die Sätze von hinten aufzubauen, Wörter und Sätze zu wiederholen und ganz am Ende die neu erworbene Aussprache noch einmal mit der alten, „falschen“ zu vergleichen.

Auch an historischen Exkursen fehlte es nicht. So erfuhren wir zum Beispiel, warum heute manche Briten hinter vorgehaltener Hand über das Englisch der Queen lachen: Seit den 1950er Jahren hat sich der Ort der Aussprache bestimmter, vor allem heller Vokale „nach unten“ verschoben, und zwar in der gesamten Gesellschaft inklusive der modernen Oberschicht und den Leitmedien, sodass die vor einem halben Jahrhundert erlernte Aussprache heute antiquiert und aus der Zeit gefallen wirkt.

Nach diesem mehrtätigen Seminar surrte es uns in den Ohren und brummte der Schädel, aber trotz teilweise sehr unterschiedlicher Vorkenntnisse schienen alle Teilnehmer_innen neue Erkenntnisse und Inspirationen aus dem Seminar mitgenommen zu haben. Und wer nun neugierig geworden ist auf weitere Einblicke, z. B. warum man sich nicht nur einbildet, bei „the Obama r administration“ oder bei „Law r and Order“ ein „r“ in der Mitte zu hören, sondern warum dort tatsächlich eines gesprochen wird, dem sei Geoffs Speech Talk Blog auf enlighspeechservices.com ans Herz gelegt – oder das nächste Pronunciation Enhancement Seminar.

Vivi Bentin

Messepräsenz des VKD –
und d-interp ist dabei

Um den Beruf des Konferenzdolmetschers bekannter zu machen und potentiellen Kunden zu erklären, worauf bei der Wahl eines Dolmetschers und der Organisation einer mehrsprachigen Konferenz zu achten ist, plant das PR-Referat des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) jedes Jahr Messepräsenzen.


Dieses Jahr wurde zusammen mit einem Konferenztechnikanbieter ein Stand auf dem verbaende.org-Infotag Ende Juni in Berlin organisiert. Um den MessebesucherInnen zu zeigen, wie sich eine professionelle Verdolmetschung anhört, wurde am Stand eine Live-Verdolmetschung ins Englische angeboten. In der Kabine schwitzte an diesem extrem heißen Tag unser d-interp-Mitglied Sara Campos Arnoldi zusammen mit anderen Kolleginnen.

Es gab so manche interessierte und beeindruckte ZuhörerInnen, die sich anschließend am VKD-Stand darüber informierten, wo man die passenden DolmetscherInnen findet und worauf es bei der Planung ankommt. Auch die Mitglieder unseres Netzwerks d-interp gehören den großen Konferenzdolmetscherverbänden AIIC (international) und VKD (national) an, arbeiten gemäß der anspruchsvollen Verbandsstandards und beraten Sie gerne bei Ihrer nächsten Veranstaltung.

Du siehst mich – d-interp auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag

„Du siehst mich.“ Unter diesem Titel fand vom 24.-28. Mai 2017 mit mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg statt. Sara Campos Arnoldi und Vivi Bentin waren als Dolmetscherinnen dabei, zum Beispiel bei der Eröffnung mit Bundeskanzlerin Merkel und Ex-Präsident Obama. d-interp-Mitglied Vivi Bentin ist hier bei Minute 1:08 und 1:22 zu hören.


Nicht nur das allseits bekannte alttestamentarische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (2. Mose 21, 23-25), sondern auch die sprichwörtlichen „Perlen vor die Säue“ (Matthäus 7, 6) – unzählige Ausdrücke unserer Alltagssprache lassen sich auf die Bibel zurückführen. Und auch der Kirchentag mit seinem gut 500-seitigen Veranstaltungsprogramm steht für die unzähligen Querverbindungen zwischen Religion, Kultur und Politik. So beschäftigte sich Sara Campos Arnoldi in einer Veranstaltung mit dem frischgebackenen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Thema „Verantwortliches Handeln in der Gegenwart“ .

In anderen gedolmetschten Foren widmete man sich dem weltweiten Fleischkonsum oder dem Transhumanismus, der „Selbsterfindung des unsterblichen Menschen“, während in den morgendlichen Bibelarbeiten die Redner_innen – Prediger und Laien, deutsche und internationale Gäste – den jeweiligen Text des Tages interpretierten. Wie allein diese Auswahl zeigt, kommt es beim Kirchentag nicht nur auf die Vorbereitung des Kirchen- und Bibelvokabulars, sondern vor allem auch auf ein breites (religiöses, politisches und gesellschaftliches) Hintergrundwissen der Dolmetscher_innen an. Aber genau diese Herausforderungen sind es, die wir bei d-interp lieben, ganz im Sinne von Matthäus 5, 41: „Und wenn jemand dich zwingt, ein Stück weit mit ihm zu gehen, dann geh mit ihm doppelt so weit.“

(Bilder: privat)

Tags:Berlin, Dolmetscher, Kirchentag

Jahresmitgliederversammlung des Berufsverbandes – d-interp ist dabei

Ganze 200 Mitglieder (ein Drittel aller Mitglieder) des deutschen Verbandes der Konferenzdolmetscher (VKD im BDÜ e. V.) trafen sich am 28. und 29. Januar 2017 zur Jahresmitgliederversammlung in Leipzig. Auch die Dolmetscherinnen von d-interp waren dabei und diskutierten neben verbandsinternen Themen auch über eine mögliche Studie über den Dolmetschmarkt in Deutschland und andere Herausforderungen und Entwicklungen für freiberufliche Konferenzdolmetscher_innen. Und nicht zuletzt gab es reichlich Zeit und Gelegenheit zum Netzwerken mit Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet.


In Deutschland gibt es zwei Verbände für Konferenzdolmetscher. Der eine ist die deutsche Region des Internationalen Verbandes AIIC – der Association Internationale des Interprètes des Conférence. Der andere ist der Verband der Konferenzdolmetscher VKD, der wiederum zum Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer BDÜ e.V. gehört.

Beide Verbände teilen das zentrale Anliegen, Qualitätssicherung beim Konferenzdolmetschen zu betreiben, und genau davon profitieren Sie als Kunde, denn die Verbände „garantieren“ gewissermaßen für die Qualität der Arbeit ihrer Mitglieder. Schließlich ist die Berufsbezeichnung „(Konferenz-)Dolmetscher“ nicht geschützt, das heißt, die Benennung allein sagt erst einmal gar nichts aus.

Alle Dolmetscherinnen von d-interp sind nicht nur Mitglied in mindestens einem Berufsverband für Konferenzdolmetscher, sondern engagieren sich auch ehrenamtlich in diesen Verbänden, ob als Fortbildungsreferentinnen des VKD, wie Sara Campos Arnoldi und Sabine Kreuzpaintner, oder als Presse-Referentin der AIIC, wie Vivi Bentin.

Tonaufnahmen – aus technischer Sicht heutzutage ein Kinderspiel. Aber sind die Nutzungsrechte geklärt?

Am 22. April 2017 fand in Berlin ein vom Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) veranstaltetes und von Konferenzdolmetscher Ignacio Hermo durchgeführtes Seminar zum Thema Nutzungsrechte statt.


d-interp-Mitglieder Sara Campos Arnoldi und Sabine Kreuzpainter waren als Fortbildungsreferentinnen des VKD für die Organisation des Seminars verantwortlich. Sara Campos Arnoldi war vor Ort mit dabei, um sich in Sachen Verwertungshonorar und Nutzungsrechte weiterbilden zu lassen.

Konferenzdolmetscher werden häufig während der Vorbereitung einer Konferenz oder auch gerne in letzter Minute vor Beginn einer Veranstaltung mit dem Ansinnen des Kunden konfrontiert, dass ein Mitschnitt der Konferenz gewünscht wird. Hier gilt es natürlich, erst einmal klar zu stellen, ob denn nur der Originalton aufgezeichnet wird, da in diesem Fall ja das Urheberrecht des Dolmetschers nicht berührt wird. Soll der Ton der Verdolmetschung mitgeschnitten werden, ist es sinnvoll, den Kunden erstmal darüber in Kenntnis zu setzen, dass Dolmetscher als Schöpfer von Sprachwerken immer auch Urheber sind. Übersetzungen, die laut Duden auch mündlich gemacht werden, gelten als geistiges Eigentum, welches durch das Urheberrechtsgesetz (u. a. § 2, § 9, § 15 und § 32 UrhG) geschützt ist.

Nun stellt sich vor allem die Frage der Verwendung der Tonaufzeichnung. Abhängig von der konkreten Nutzung können Konferenzdolmetscher dann ein entsprechendes Honorar objektiv begründen und im Sinne des Kunden sachlich verhandeln. So ist es natürlich ein Unterschied, ob eine Aufzeichnung z. B. intern zur Erstellung eines Protokolls verwendet wird, oder später öffentlich zugänglich im Internet erscheint. Auch das immer beliebtere Live-Streaming, welches später nicht mehr abrufbar ist, stellt einen speziellen Fall der Verwendung dar. Hier ist es sinnvoll, sich erst einmal durch das Wirrwarr der Begriffe wie Live-Streaming, Aufzeichnung, Wiederverwertung, Layout, interner Zweck, Ausstrahlungsgebiet, Buyout etc. zu arbeiten, um dann in Absprache mit den Kunden eine entsprechende Angebots- und Vertragsgrundlage zu erarbeiten.

Falls auch Sie auf Ihrer Veranstaltung den Dolmetschton aufzeichnen wollen, können Sie uns gerne dazu ansprechen.

Wir sind nun bestens informiert und können Ihnen dabei behilflich sein, eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung anzubieten. Durch den Erwerb der Verwertungsrechte an Dolmetsch-Sprachwerken gewinnen Sie Rechtssicherheit und die Leistung der Dolmetscher wird entsprechend honoriert.

Dolmetscher bauen Brücken

Dieser Artikel des Magazins der Aktion Mensch gibt einen Einblick in die Theorie und Praxis aller Dolmetscharten – unter anderem mit Vivi Bentin.


Versuchs mal mit einem Selbstgespräch

Stress- und Ressourcenmanagement für Konferenzdolmetscher


Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation zählt Konferenzdolmetschen mit zu den anstrengendsten Berufen, nach z. B. Astronaut und Kampfpilot.

Das liegt vor allem daran, dass insbesondere das simultane, also gleichzeitige, Dolmetschen extrem hohe Konzentration erfordert: Die Dolmetscher hören das Gesagte, verarbeiten es, erfassen den Sinn und formulieren diesen in der Zielsprache neu. Und zwar alles gleichzeitig.

Abgesehen von diesen extrem hohen Anforderungen beim Dolmetschen selbst, kämpfen (zumindest freiberufliche) Dolmetscher auch mit all den anderen Herausforderungen der Selbständigkeit: der hohen erforderlichen Selbstorganisation und -motivation, der Umgang mit ständig wechselnden Kunden, Kolleg/innen und Situationen, finanziellem Druck, Leistungsdruck, schwankenden Auftragsvolumina, und dann ist da ja auch noch das Privatleben mit Freunden, Hobbies und Familie.

Um all das langfristig verkraften zu können, bedarf es dann und wann einer gewissen Auszeit und Besinnung. Diese haben wir – Sabine Kreuzpaintner und Vivi Bentin – uns anlässlich eines vom Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) organisierten Seminars zum Thema Stressmanagement genommen.

Die anberaumten zwei Tage in einem Ludwigsburger Tagungshotel waren natürlich viel zu kurz, um alle Themen und Techniken abzudecken. Und so war die Fortbildung von Martin Beiser ein Parforce-Ritt durch die große bunte Literatur des Stressmanagements und die verschiedensten Ansätze, Stress zu erkennen, zu verstehen und zu bewältigen. „Resilienz“ ist dabei das große Schlagwort: die Fähigkeit, mit neuen Situationen und auch mit Schwierigkeiten so umzugehen, dass dabei die Energieressourcen nicht erschöpft werden.

Als ehemaliger Curling-Bundestrainer machte uns Martin Beiser u. a. mit dem Project Wolverine vertraut, das speziell für Leistungssportler entwickelt wurde – und als solche betrachten wir uns in der Tat auch: Gehirnleistungssportler(innen). Im Kern lautet die Botschaft: Viel und gut schlafen, ausreichend trinken und für körperliche Bewegung sorgen – was vor Ort auch direkt mit Jonglageübungen und Faszientraining praktiziert wurde. Und ansonsten lautet der Tipp für die Selbstregulierung und -führung: Immer im Gespräch mit sich selbst bleiben. Sich nicht vom Stress treiben lassen, sondern Distanz schaffen und immer wieder nachhören: Wo stehe ich, was ist mein Zustand, was geschieht mit mir und warum, wie komme ich hier wieder raus? Gerade für den letzten Schritt ging es viel um das Prinzip der Visualisierung: Ich visualisiere etwas für mich Angenehmes, eine schöne Erinnerung, einen entspannten Moment, und formuliere dazu ein Haltungsziel. Soweit die Theorie.

Mit diesem guten Vorsatz gehen wir in die (oftmals nicht ganz stressfreie) Weihnachtszeit und dann ins neue Jahr 2017 und wünschen auch Ihnen – Stress ade!